(Dolo Ado/Duisburg, Luxembourg, 22. Juli 2011) „Die Situation für tausende Kinder am Horn von Afrika ist weiterhin katastrophal", berichtet Dietmar Roller, Kindernothilfe-Koordinator, von der äthiopisch-somalischen Grenze. Immer noch strömen täglich Kinder mit ihren Familien nach bis zu 200 Kilometer langen Fußmärschen in die überfüllten Auffanglager in Dolo Ado. „Sie sind stark unterernährt und viele von ihnen traumatisiert", so Dietmar Roller. „Wir planen den Aufbau von Kinderzentren, in denen die Mädchen und Jungen ernährt und psychologisch betreut werden. Wenn sie in den Camps ankommen, haben sie eine Katastrophe überlebt. Wir müssen sie vor einer weiteren schützen."

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Stichwort:
Dürrekatastrophe "Horn von Afrika"
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Die Kindernothilfe erhöht die Soforthilfe auf eine halbe Million Euro und weitet die Hilfsmaßnahmen in Somalia und Äthiopien weiter aus. In erster Linie geht es darum, die Flüchtlingsströme aus Somalia zu stoppen. In Mogadischu erreicht die Kindernothilfe zusammen mit dem lokalen Partner bereits 3.000 Kinder und ihre Familien und versorgt sie mit Wasser und Nahrung.
Darüber hinaus kümmert sich die Kindernothilfe mit dem Ärzteteam von Humedica um die medizinische Versorgung der ankommenden Flüchtlinge in den Auffanglagern von Dolo Ado mit 120.000 Menschen.
Kontakt: Gesa Schulte, Kindernothilfe Luxembourg, Tel. Tel. (00352) 2704-8777 oder info@kindernothilfe.lu
Gesa Schulte
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