Dürre am Horn von Afrika
Humanitäre Hilfe am Horn von Afrika
Aufgrund der anhaltend schwierigen Situation in dieser Region stellen wir Ihnen auf dieser Sonderseite Informationen zur Katastrophenhilfe in Ostafrika zur Verfügung.
Am Horn von Afrika hungern Millionen Menschen. Viele von ihnen kämpfen um ihr Leben und fliehen vor der Dürre. Die Kindernothilfe hilft in Somalia, Äthiopien und Kenia unter anderem mit Nahrung, sauberem Wasser und Zelten. Zudem plant das Hilfswerk nachhaltige Projekte zur Verbesserung der Nahrungssituation.
So helfen Sie mit Ihrer Spende
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Ketema Kinfe
Rund um den äthiopischen Ort Dolo Ado und das dortige Flüchtlingslager sind rund 100.000 Nomaden beheimatet. Auch sie sind stark von der Dürre betroffen - doch von der Hilfe, die beim Flüchtlingslager ankommt, haben sie wenig. Ketema Kinfe vom Kindernothilfe-Partner IAS erklärt, weshalb - und wie er mit der Kindernothilfe den Nomaden von Dolo Ado hilft.
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(Duisburg, Luxembourg, 5.8.2011) Die dramatische Situation in Somalia spitzt sich zu - jetzt haben die Vereinten Nationen in drei weiteren Regionen des Landes offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Die Kinernothilfe und ihre Partner haben bislang Nothilfeprojekte bewilligt, über die rund 56.000 Menschen, darunter etwa 28.000 Kinder, in Äthiopien, Kenia und Somalia erreicht werden.
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Die Kindernothilfe hilft in den Dürregebieten unter anderem mit Essen, sauberem Wasser und Zelten. Zudem sind langfristige Projekte zur Verbesserung der Nahrungssituation geplant.
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Deutschlandradio Kultur interviewte unseren Koordinator Dietmar Roller zur Situation am Horn von Afrika. Die Redakteurin Nana Brink befragte ihn unter anderem zum Ausmaß der Katastrophe und dazu, wie den Menschen geholfen wird.
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(Dolo Ado/Duisburg, Luxembourg, 22. Juli 2011) „Die Situation für tausende Kinder am Horn von Afrika ist weiterhin katastrophal", berichtet Dietmar Roller, Kindernothilfe-Koordinator, von der äthiopisch-somalischen Grenze. Immer noch strömen täglich Kinder mit ihren Familien nach bis zu 200 Kilometer langen Fußmärschen in die überfüllten Auffanglager in Dolo Ado. „Sie sind stark unterernährt und viele von ihnen traumatisiert", so Dietmar Roller. „Wir planen den Aufbau von Kinderzentren, in denen die Mädchen und Jungen ernährt und psychologisch betreut werden. Wenn sie in den Camps ankommen, haben sie eine Katastrophe überlebt. Wir müssen sie vor einer weiteren schützen."
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Nach dem Ausbleiben von zwei Regenzeiten in Somalia, Äthiopien und Kenia sind Millionen Kinder und ihre Familien von einer dramatischen Hungersnot bedroht. Zusammen mit humedica sorgt die Kindernothilfe für die medizinische Versorgung und für gezielte Ernährungsprogramme in zwei Lagern nahe Jijiga, im äthiopisch-somalischen Grenzgebiet. Die beiden Auffanglager wurden für 12.000 Menschen konzipiert. Jeden Tag kommen hunderte weitere Flüchtlinge aus Somalia hinzu.
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