Dürre am Horn von Afrika

Karte: Kindernothilfe
Laufende und geplante Hilfsmaßnahmen
Die Kindernothilfe hilft in den Dürregebieten unter anderem mit Essen, sauberem Wasser und Zelten. Zudem sind langfristige Projekte zur Verbesserung der Nahrungssituation geplant.
Laufende Hilfsmaßnahmen
Süd-Äthiopien/Dolo Ado:Unser Partner IAS verteilt Aufbaunahrung an rund 15.000 unterernährte Kinder sowie an 3.000 Haushalte mit rund 15.000 Kindern Heu für das Nutzvieh.
Südost-Äthiopien/Girja District und Sawena District: Unser Partner RCWDO versorgt hier rund 13.000 Menschen durch Schulspeisungen sowie Speisungen von stillenden Müttern und unterernährten Kindern.
Südost-Somalia/Mogadischu: Unser Partner IAS versorgt hier rund 3.200 Binnenflüchtlinge durch das Aufstellen von Wassertanks in Schulen, Wasserlieferungen per Tankwagen, das Verteilen von Lebensmitteln und Plastikplanen zum Bau von Notunterkünften, Wasserbehältern und Kochutensilien.
Südost-Somalia/Mogadischu: In vier Schutz-Zentren für Kinder, sogenannten Child friendly spaces, betreut IAS Somalia insgesamt 200 Kinder. Sie erhalten Nahrung, psychosoziale Hilfe, Schulunterricht, Spielmöglichkeiten.
Südost-Somalia/Afgoye, Mogadischu: IAS versorgt hier rund 28.000 Menschen, darunter 24.000 Kinder und Jugendliche, durch das Aufstellen von Wassertanks, Wasserlieferungen per Tankwagen, durch das Verteilen von Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern, das Bereitstellen von Unterkünften und Hygiene-Aufklärung zur Verhinderung von Krankheiten.
Norost-Kenia/Diff and Gherile, Wajir District: Unser Partner PACT Kenya verteilt hier an 21.835 Menschen, darunter 13.781 Kinder, Lebensmittel und Wasser und organisiert Hygiene-Aufklärungskurse zur Verhinderung von Krankheiten.
Zentral-Kenia: Budget-Aufstockung wegen gestiegener Lebensmittelpreise in vier Projekten.
Zentral-Kenia: Unser Partner Ripples versorgt hier rund 700 Haushalte mit 1.567 Kinder durch ein „Food for Work-Programm - die Bevölkerung legt Wasserauffangbecken an, um nach der nächsten Regenzeit besser für Dürrezeiten gerüstet zu sein. Für diese Arbeit erhalten die Menschen Lebensmittel.
Nairobi: Budget-Aufstockung wegen gestiegener Lebensmittelpreise in der Starehe Boys' School.
Geplante Hilfsmaßnahmen
Süd-Äthiopien/Girja District und Guhi Zone: Unser Partner RCWDO wird hier 12.354 Menschen mit Getreide, Hülsenfrüchten und Speiseöl versorgen.
Nord-Somalia/Garadag: IAS wird hier rund 800 Familien versorgen, und zwar durch Nahrungsmitteln wie Reis, Hülsenfrüchten und Öl, mit Plastikplanen für Notunterkünfte, Ziegen und weiteren Hilfsgütern. Außerdem sollen 8 Wasserreservoirs gebaut werden.
Ost-Kenia/Makueni District, Eastern Province: Unser Partner wird hier 800 Haushalte versorgen durch das Aufstellen von Wassertanks und das Verteilen von Lebensmitteln.
Süd-Kenia/Malindi, Mombasa, Meru: Drei verschiedene Partner werden in Schulen Aufbaunahrung, gründen dörfliche Lebensmittel-Banken und organisieren „Food for Work"-Programme verteilen.
Ost-Kenia/Magarini District: Das Mulangaza Integrated Development Program wird Lebensmittel und Wasser verteilen; in einer "Food for Work"-Initiative für mehr als 1.000 Familien sollen drei Erddämme angelegt werden, um bei der nächsten Regenzeit Regenwasser stauen zu können.
Ost-Kenia/Kitui/Eastern Province: Unser Partner KDC wird 121 Selbsthilfegruppen mit 1.753 Mitgliedern und 7.400 Kindern durch die Bereitstellung von Lebensmittel-Banken und der Einrichtung von fünf Läden unterstützen.
Abgeschlossene Hilfsmaßnahmen
Nord-Kenia/Rift Valley, Turkana, Diözese Lodwar: Unser Partner Hoffnungszeichen versorgt hier rund 9.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Seife und Kochutensilien.