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Unterricht in der Damme-Schule Foto: Ulrich Gernhardt

Syrische Flüchtlingskinder: Lernen für eine bessere Zukunft

Syrien/Libanon:  Aufgrund des Bürgerkrieges in Syrien haben über 13 Millionen Menschen ihr Land verlassen, etwa 5,6 Millionen von ihnen fanden Zuflucht in den Nachbarländern wie in der Türkei oder im Libanon. Allein im Libanon leben mehr als 1 Million registrierte Flüchtlinge, inoffiziell deutlich mehr.

Viele hausen in zugigen Rohbauten, die sie notdürftig hergerichtet haben, Zeltlagern oder Wellblechhütten. Ganze Familien wohnen zusammengepfercht in winzigen Zimmern. Manche finden unterbezahlte Feldarbeit, wenn sie eine Arbeitserlaubnis bekommen. Viele bleiben arbeitslos. Das Geld für die Schulgebühren ihrer Kinder haben die Wenigsten. UN-Berichten zufolge gehen etwa 50 Prozent der syrischen Flüchtlingskinder im Libanon - das sind mehr als 250.000 Kinder im schulpflichtigen Alter - nicht zur Schule.

Wir helfen diesen Kindern. Unser Projekt in der libanesischen Bekaa-Ebene unterstützt 280 syrische Flüchtlingskinder. Es bereitet Kinder, die zum Teil monatelang nicht zur Schule gehen konnten, auf das Lernen und die Integration in staatlichen Schulen vor und stärkt sie mit psycho-sozialer Hilfe. Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit vor Ort mit einer Spende.

AMURT Lebanon CFS (Quelle: AMURT)
AMURT Lebanon CFS (Quelle: AMURT)
 

Die Kinder leiden am meisten

Über die Hälfte der syrischen Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Sie leiden besonders unter den traumatischen Erlebnissen des Bürgerkrieges, der Flucht und der unsicheren Zukunft. Die Verletzungen von Kinderrechten sind schwerwiegend: Viele der geflüchteten Kinder haben kaum Zugang zu Gesundheitsfürsorge und Bildung.

Der Weg zur Normalität ist hart

Haupthindernisse sind strenge Aufnahmevorschriften der öffentlichen Schulen, die Kriegstrauma der Kinder und die Verwendung der Fremdsprache Englisch in den naturwissenschaftlichen Fächern im libanesischen Unterricht. Syrische Kinder müssen ein Aufnahmeexamen absolvieren, bevor sie eine libanesische Schule besuchen dürfen. Den meisten syrischen Kindern fehlt es jedoch an Fremdsprachenkenntnissen und sie benötigen spezielle Vorbereitung und psycho-soziale Hilfe, bevor sie den regulären Schulalltag im Libanon bewältigen können.

So helfen wir konkret

Unser Projekt unterstützt Flüchtlinge in der libanesischen Bekaa-Ebene, in der ca. 10.000 syrische Flüchtlinge leben.

In Ghazzé nahe der syrischen Grenze steht die Förderschule „Damme" für Kinder zwischen 3 und 16 Jahren. Mit unserem lokalen Partner unterstützen wir Mädchen und Jungen zwischen 3 und 16 Jahren bei der Integration in libanesische Schulklassen. Sie erhalten Sprachkurse und Unterricht im Rechnen, Schreiben und Lesen, damit sie den Anforderungen des libanesischen Schulsystems besser gerecht werden können.

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Dazu arbeiten wir mit syrischen und libanesischen Lehrern zusammen, die helfen, die Unterschiede zwischen beiden Schulsystemen zu überbrücken.

Bei der Ausstattung der Räume wird Wert auf eine lernfreundliche und sichere Atmoshäre gelegt.

Traumatisierte Kinder bekommen psycho-soziale Hilfe durch einen Psychologen. Die Schule ist deshalb nicht nur der Ort, wo die Kinder lernen – sie ist auch ein Ort, wohin sie kommen, um über ihre Probleme zu sprechen oder weil sie nicht nach Hause möchten.

Helfen Sie jetzt!

• 52 € benötigen wir pro Schuljahr für den sicheren Transport eines Kindes zur Schule und zurück.

• 60 € ermöglichen die Anschaffung einer Tafel (Whiteboard) für ein Klassenzimmer.

• 74 € reichen, damit ein Kind einen Monat lang unsere Förderschule besuchen kann.

Mit Ihrer Spende helfen Sie den syrischen Flüchtlingskindern im Libanon, wieder in ein normales Leben zurückzufinden. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 46153

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