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Corona: Der tägliche Kampf ums Überleben

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen, wie Lockdowns, Ausgangssperren und Kontaktverbote, haben dramatische Auswirkungen: Millionen Menschen haben ihre Jobs verloren, unzählige kämpfen ums Überleben – darunter viele Kinder!

Der enorme Stress in den Familien führt zu mehr Gewalt gegen Kinder. Trotz der Ausgangssperren gehen die Kinder auf die Straßen, um Geld zu verdienen. Denn viele Eltern haben durch die Pandemie ihre Jobs als Tagelöhner verloren. So werden immer mehr Jungen und Mädchen in ausbeuterische Kinderarbeit gedrängt. Desinfektionsmittel und Schutzmasken haben die Wenigsten. Viele Familien haben nicht mehr genug zu Essen. 

Besonders für Mädchen sind die Folgen von Covid-19 katastrophal: In Sambia haben Frühschwangerschaften stark zugenommen. Einmal in der Armutsspirale gefangen, kehren viele nie mehr in die Schule zurück.

Mit Ihrer Unterstützung können wir ärmste Familien weltweit mit lebenswichtigen Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgen sowie Kinder vor Ausbeutung schützen. Helfen Sie mit!

So helfen wir konkret

Ernährung: Um die schlimmste Not in den Flüchtlingslagern im Libanon zu lindern und die Menschen vor Ansteckungen zu schützen, verteilen wir Hygiene- und Lebensmittelkörbe an syrische Flüchtlingsfamilien. Die Lebensmittelkörbe enthalten u.a. Reis, Linsen, Kichererbsen, Spaghetti und Milch. 

Bildung: Der Zugang zu Bildung ist wichtiger denn je. Unsere Partner sorgen dafür, dass die Kinder weiter lernen können. Um während des Lockdowns möglichst vielen Kindern Bildung zu ermöglichen, haben wir zum Beispiel in Sambia 50 pädagogische Sendungen im Radio Power FM finanziert, die von Lehrern des Bildungsministeriums moderiert wurden. Inhalte waren u.a. Mathematik, Biologie, Physik, Englisch, Chemie und pädagogische Quizfragen. Im Libanon erhalten syrische Flüchtlingskinder digitale Lerneinheiten und psychosoziale Hilfe. Um den Familien während des langen Lockdowns beizustehen, war und ist unser Team im permanenten Kontakt mit den Familien.

Schutz vor Gewalt und Frühverheiratung: In Notsituationen steigt die Gefahr von Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder. Die wirtschaftlichen Einbußen durch die Pandemie führen dazu, dass Eltern ihre Töchter früh verheiraten, damit sie Brautgeld erhalten. In Sambia nahm die Zahl der Teenagerschwangerschaften deutlich zu. Um dies zu verhindern, klären wir auf und unterstützen besonders bedürftige Familien mit Saatgut und Tieren zur Aufzucht. Wir beraten Mädchen, die ungewollt schwanger geworden sind und leisten Hilfe bei der Reintegration in die Schule.

Sauberes Wasser & Hygiene: Seit Mitte Oktober sind die meisten Kinder wieder in den Schulen. Wir sorgen dafür, dass die Menschen unmittelbaren Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten und Seife zur Verfügung haben, um sich vor Infektionen zu schützen. In Sambia verbessern wir an 25 Schulen die Hygieneeinrichtungen und haben Seife, Desinfektionsmittel und Masken verteilt. Müttergruppen haben Stoff erhalten, um Schutzmasken nähen zu können. In Malawi errichten wir neue Bohrlöcher und installieren Toiletten sowie Handwaschmöglichkeiten an Schulen. Im Libanon verteilen wir in den Flüchtlingslagern Hygieneartikel wie Seife, Handschuhe und Chlor zur Desinfektion.

Helfen Sie mit!

  • 32 Euro reichen, um 5 Schulen mit Seife und Handdesinfektionsmittel für einen Monat auszustatten.
  • 60 Euro versorgen eine Flüchtlingsfamilie im Libanon einen Monat lang mit Lebensmitteln.
  • 75 Euro benötigen wir für die Tür-zu-Tür-Sensibilisierung pro Monat, um Frühverheiratungen zu bekämpfen.

Spendenkonto Kindernothilfe Luxembourg:
BGL BNP Paribas
LU50 0030 4812 1330 0000
BIC: BGLLLULL
Projekt: Corona-Hilfe für Kinder in Not

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