Suche
Jetzt spenden Pate werden

Bildung gegen Kinderarbeit in Guatemala

2013_05_Rechnen lernen, statt Einkaufstüten schleppen_KNH96376_print.jpg
Kinder tragen Einkaufstüten für Marktkunden, statt die Schule zu besuchen
Foto: Kindernothilfe

(Luxemburg, 7. Mai 2013) 61 Millionen Mädchen und Jungen können heute weltweit nicht zur Schule gehen. Besonders betroffen sind Kinder, die arbeiten müssen, um zum Familieneinkommen beizutragen. Wie in Guatemala, wo jedes fünfte Kind arbeiten muss - als Straßenverkäufer, Träger, Schuhputzer oder Hausangestellte - dabei erleiden sie häufig auch Gewalt und Missbrauch.

Für Schule bleibt kaum Zeit. Nur 31 Prozent dieser arbeitenden Kinder können die Grundschule abschließen. Besonders betroffen ist die indigene Bevölkerung.

„In Guatemala habe ich einen Jungen gesehen, der in der Färberei seiner Eltern mithelfen musste. Viele Kinder haben auf dem Markt geholfen, indem sie die Einkaufstüten der Kunden nach Hause geschleppt haben“, sagte Christoph Dehn, Auslandsvorstand der Kindernothilfe, in seinem Vortrag „Bildung ändert alles“ am 13. Mai 2013 im Rehazenter in Luxemburg.

Auch diese arbeitenden Kinder will die Kindernothilfe fördern und Ihnen den Zugang zu Bildung ermöglichen. Denn wenn Kinder eine Chance auf Bildung haben, können sie Perspektiven entwickeln und ihre Lebensumstände aus eigener Kraft langfristig verbessern. 

Patrick Reinert, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe Luxembourg, ergänzt: „Bildung ist der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung. In unseren Hilfsprojekten legen wir Wert auf eine gute und umfassende Bildung, die auch lebenswichtige Kompetenzen wie Hygiene, Ernährung oder Konfliktlösung fördert. Deswegen haben alle Projekte der Kindernothilfe Luxembourg eine Bildungskomponente.“

Interessierte können den Vortrag von Herrn Dehn unter info@kindernothilfe.lu oder per Telefon 2704-8777 anfordern.

 

 


Das Projekt: Bildung für arbeitende Kinder in Guatemala

 
 

Für rund 500 Kinder und Jugendliche aus extrem armen Verhältnissen bietet die Kindernothilfe mit ihrem Partner CEIPA Bildungsmöglichkeiten und somit eine Perspektive für ein besseres Leben.

Im Projekt bekommen Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Armut die Schule abgebrochen haben, eine Chance auf Bildung - und sogar einen Schulabschluss, der staatlich anerkannt ist. Denn ein Drittel der arbeitenden Kinder bricht sonst die Schule ab.

Das Förderzentrum befindet sich am Rande eines großen Marktes in Quetzaltenango. Die Großstadt ist ein attraktives Migrationsziel für arme Menschen, die dort auf Arbeit hoffen - oftmals vergeblich.

Das Projekt ist auf die besonderen Bedürfnisse und die prekäre Lebenssituation der Kinder und Jugentlichen abgestimmt. Die Kinder lernen in speziellem Förderunterricht und kleinen Gruppen - so haben sie schnelle Lernerfolge. Die Kinder erhalten die Schulmaterialien. Für jedes Kind gibt es zweimal im Jahr auch eine medizinische Untersuchung. Kinder und Jugendliche mit schwerwiegenden gesundheitlichen, psychologischen oder aber rechtlichen Problemen bekommen professionelle Hilfe. Im Projekt können die Kinder außerdem an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilnehmen - sie können wieder Kind sein. Auch die Eltern werden geschult und weitergebildet - so lernen sie, wie wichtig Schulbildung für ihre Kinder ist und können sie unterstützen.

 


Wie kann ich helfen?

Helfen Sie arbeitenden Kindern, einen Schulabschluss zu bekommen und so Ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern!

Spenden Sie für das Projekt oder fördern Sie das Projekt dauerhaft mit einer Projektpatenschaft für 15 Euro im Monat.

BGL BNP Paribas
IBAN: LU50 0030 4812 1330 0000
BIC: BGLLLULL
Stichwort: Bildung gegen Kinderarbeit in Guatemala

Mehr Information gewünscht?

Gern senden wir Ihnen eine ausführliche Projektbeschreibung zu. Bitte fordern Sie diese unter info@kindernothilfe.lu oder per Telefon 2704-8777 an.

 

Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.