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Nothilfe Rohingya (Foto: Christian Herrmanny)

Bangladesch: Kindernothilfe unterstützt verfolgte Rohingya-Familien

Hunderttausende Rohingya-Familien sind auf der Flucht vor Tod, Gewalt und Zerstörung. Mehr als die Hälfte sind Kinder. Doch Gutes erwartet sie nicht, sobald sie das Nachbarland Bangladesch erreichen: Die Flüchtlingscamps sind überfüllt, die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Krankheiten drohen. Ein paar Bambusstöcke, eine Plastikplane - in solchen Behausungen muss der Lebenswille der Menschen sich behaupten. Die Vereinten Nationen sprechen von einem „humanitären Albtraum".

Vor allem die Kinder leiden unter dem Ende aller Selbstverständlichkeiten: Sie haben nicht nur ihre gewohnte Umgebung verloren, sondern oft auch ihre Familien. „Die Situation der unbegleiteten Kinder sorgt uns sehr“, so Patrick Reinert, Geschäftsführer der Kindernothilfe Luxembourg. „Hier setzt die Unterstützung der Kindernothilfe zuerst an – bei den verwundbarsten Mädchen und Jungen.“

Die Kindernothilfe wird sich mit lokalen Partnern langfristig in den Flüchtlingscamps engagieren, und zwar in den Bereichen Bildung und Kindesschutz. „Wir sind vor allem in Kinderschutzzentren tätig", berichtet Jörg Denker, Head of Asia Department, der gerade aus Bangladesch zurückgekehrt ist, „in denen wir Kindern die Chance geben, einen normalen Alltag zu erleben. Sie werden dort auch registriert und psychologisch gefördert, denn viele von ihnen sind traumatisiert."

Darüber hinaus führt die Kindernothilfe Kindesschutzschulungen durch. „Wir sind die einzige Organisation, denen der bangladeschische Staat diese Trainings genehmigt hat", so Denker. „Alle anderen Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen diese Schulungen durchlaufen."

Jetzt stehen die Camps vor einer großen Bedrohung: Die Regenzeit rückt näher. „Wenn es in Bangladesch einmal regnet, dann direkt tagelang, und auch nicht nur ein bisschen, sondern dann schüttet es wie aus Eimern", erklärt Jörg Denker. „Man muss damit rechnen, dass Teile der Lager komplett überschwemmt werden. Die Kindesschutzzentren der Kindernothilfe-Partner haben ein sehr starkes Fundament, werden deshalb nicht so heftig von den Fluten betroffen sein und wahrscheinlich auch als Schutzräume dienen können."

Mit Ihrer Unterstützung können wir in den Flüchtlingscamps und der Umgebung:

  • Kinder mit einer Mahlzeit pro Tag versorgen
  • Brunnen bohren
  • Latrinen/Toilettenhäuschen bauen
  • traumatisierten Kindern Schutz und psychologische Betreuung bieten.

Um diese Hilfe zu leisten, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

  • 34 Euro reichen, um eine lebenswichtige Hygiene-Schulung durchzuführen
  • 100 Euro sichern die Ernährung von 100 Kindern mit einer warmen Mahlzeit pro Tag
  • 248 Euro sind nötig, um ein Toilettenhäuschen zu bauen

Bitte helfen Sie jetzt mit einer Spende!

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