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Corona-Katastrophe Indien, Quelle: Kindernothilfe-Partner

Dramatische Zustände: Indien leidet unter der Corona-Katastrophe

Die Zahlen der infizierten Menschen durch Covid-19 explodieren. Beängstigend ist die Zahl der Kinder, die, anders als während der ersten Infektionswelle, an Covid-19 erkranken. Die Krankenhäuser sind komplett überlastet. Besonders in ländlichen Regionen ist die medizinische Versorgung völlig unzureichend. Gerade die Ärmsten leiden dort nicht nur unter der Krankheit, sie haben vor allem nicht mehr genug zu essen, um die Familie zu ernähren. 

Mehr als 400.000 Corona-Fälle hat Indien bereits innerhalb eines Tages gemeldet - ein weltweiter Höchstwert. Die Dunkelziffer dürfte noch deutlich darüber liegen. Das Virus und seine Mutationen verbreiten sich zu schnell im Land. Pures Chaos und Panik herrschen in unserem Partnerland Indien, denn die Situation und Versorgung dort ist dramatisch: Viel weniger Krankenhausbetten pro Einwohner als in anderen Ländern sorgen für eine Überlastung im Gesundheitssystem. Medizinische Ausstattung fehlt ebenso wie genügend Impfstoffe für die Bevölkerung. Die Menschen können sich nur sehr schlecht schützen und zurückziehen.

Die Kindernothilfe-Kommunikationskoordinatorin in Indien, Mayuri Datta, schildert dramatische Szenen: Die Sauerstoffverteilung an erkrankte Menschen wird immer knapper. Menschen sterben reihenweise – sehr häufig vor Krankenhäusern ohne jemals medizinisch versorgt worden zu sein. Auch Krematorien sind überlastet. „Derzeit versuchen sich die Menschen gegenseitig über Social-Media-Plattformen oder das Radio mit Kontakten und Informationen über verfügbare Betten in Krankenhäusern, Sauerstoffflaschen oder auch Beatmungsgeräten zu helfen“, so Mayuri Datta.

Hilfe ist dringend nötig

Die Folgen dieser Katastrophe werden sich in der nächsten Katastrophe, die unmittelbar darauffolgt, zeigen: Unzählige Familien, Mädchen und Jungen sind durch die Folgen der Pandemie in Armut geraten. Kinder müssen hart arbeiten gehen, um ihre Familien finanziell zu unterstützen und Lebensmittel kaufen zu können. Zudem sind Schulen geschlossen, so dass Mädchen und Jungen keine Bildungschancen mehr haben. Unsere Partner wollen Mädchen, Jungen und ihren Familien schnellstmöglich und langfristig helfen, damit sie die Zeit nach der aktuellen Katastrophe überstehen: Ernährungssicherung, Bildungschancen sowie physische und psychische Unterstützung sind dringend nötig.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Kinder und Familien im Krisengebiet jetzt und langfristig:

Spendenkonto Kindernothilfe Luxembourg
Stichwort: „Hilfe Indien“ 
LU50 0030 4812 1330 0000 
bei der BGL BNP Paribas (BIC: BGLLLULL)

 

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