
(Luxemburg, 10. Juni 2009) Am Dienstag, 9. Juni, haben Förderer der Kindernothilfe die Luxemburger Schwesterorganisation „Frënn vun der Kindernothilfe a.s.b.l" gegründet. Unter den Gästen in der Luxemburger Handelskammer waren der Kooperationsminister des Landes Jean-Louis Schiltz, der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jacques Santer und der frühere Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm. Im Jahr des 50. Jubiläums der deutschen Kindernothilfe bestehen nun Kindernothilfe-Organisationen in Österreich, der Schweiz und dem Großherzogtum Luxemburg.
Der Luxemburger Kooperationsminister zeigte sich sehr beeindruckt von der Arbeit der Kindernothilfe. Er begrüßte die Initiative einiger Luxemburger Bürger zur Gründung der „Frënn vun der Kindernothilfe". „Sie sind hier herzlich willkommen, und ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Arbeit", sagte Schiltz bei der Veranstaltung mit 80 Gästen.
Luxembourgs Ehrenstaatsminister Jacques Santer und der Vorsitzende des Kindernothilfe-Stiftungsrates Norbert Blüm hoben die große Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements hervor. Beide traten als engagierte Streiter für die Rechte von Kindern auf. Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ist ein zentrales Anliegen der Kindernothilfe.
Tonika Hirdman, Generaldirektorin der luxemburgischen Dachstiftung Fondation de Luxemburg, sprach Hilfsorganisationen in Zeiten der Wirtschaftskrise Mut zu: „Investitionen in Wohltätigkeit fallen keineswegs dem Sparverhalten zum Opfer, gerade jetzt können neue Förderer gewonnen werden." Patrick Reinert, Vorsitzender der Kindernothilfe Luxemburg, stellte die Ziele der Initiative vor. Die Kindernothilfe verfügt seit einigen Jahren über Förderer in Luxemburg. Einige von ihnen haben nun die „Frënn vun der Kindernothilfe a.s.b.l." gegründet, um die Kindernothilfe auch im Großherzogtum bekannter zu machen.
Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht sie über 568.000 Mädchen und Jungen in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die Förderung, die in erster Linie über Patenschaften geschieht, ist in der Regel ganzheitlich: Die Projekte berücksichtigen neben schulischer und beruflicher Ausbildung immer die Komponenten Gesundheit und Ernährung. Durch die Spenden wird nicht nur das einzelne Kind unterstützt, sondern auch Familien und die Dorfgemeinschaft profitieren.
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