Suche
Jetzt spenden Pate werden
Evakuierung eines Hauses nach dem Vulkanausbruch (Quelle: dpa)

Guatemala: Kindernothilfe unterstützt Nothilfe nach Vulkanausbruch

(Luxemburg, 11.06.2018) Mehr als hundert Tote, rund zweihundert Menschen werden vermisst, ganze Dörfer wurden zerstört – rund um den Vulkan Fuego gilt der Notstand. Gestern führte eine neue Eruption zu weiteren Evakuierungen. Ein lokaler Partner der Kindernothilfe arbeitet auch in der Katastrophenregion, wo die Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind. Wir unterstützen diese Soforthilfemaßnahmen für die betroffenen Kinder und Familien.

Beim Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala am 3. Juni sind fast hundert Menschen umgekommen, 12.400 wurden evakuiert. Insgesamt sind 1,7 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen. Die andauernden starken Regenfälle verschärfen die Situation noch zusätzlich. Der Vulkanausbruch hat besonders die ärmsten Regionen des Landes getroffen, in denen vor allem die indigene Bevölkerung lebt. Obwohl sich die Katastrophe frühzeitig angekündigt hatte, wurden die staatlichen Sicherheitsmaßnahmen zu spät ergriffen und die Menschen konnten nicht rechtzeitig evakuiert werden.

Judy Müller-Goldenstedt, Programme Manager für Guatemala und Honduras, ist zurzeit vor Ort und steht in direktem Austausch mit unseren Partnern. Kinder und Familien aus Kindernothilfe-Projekten sind nicht betroffen, berichtete sie uns. Das Kindesschutznetzwerk COINCIDIR, mit dem die Kindernothilfe seit 2013 zusammenarbeitet, ist auch in der Katastrophenregion in Chimaltenango tätig. Dort brauchen die Menschen dringend Hilfe.

Die Kindernothilfe unterstützt die Soforthilfemaßnahmen von COINCIDIR, um die betroffenen Kinder und ihre Familien vor Ort schnell mit dem Nötigsten zu versorgen. Darüber hinaus wird unser Partner dafür sorgen, dass traumatisierte Mädchen und Jungen psychosozial betreut werden. Außerdem wird er Saatgut verteilen, denn auch alles, was auf den Feldern und in den Gärten wuchs, wurde zerstört. Eine ganz wichtige Maßnahme wird die Präventionsarbeit sein, damit die Menschen beim nächsten Ausbruch besser vorbereitet sind und sich schneller in Sicherheit bringen können.

Bitte helfen Sie jetzt mit einer Spende!

Ja, ich möchte spenden

Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.