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Besonders Kinder brauchen unsere Unterstützung (Foto: Angelika Böhling)

Horn von Afrika: Tausenden Kindern droht der Hungertod - Kindernothilfe startet Soforthilfe

(Luxemburg, 20. März 2017) Mehr als 20 Millionen Menschen in Somalia, Nigeria, dem Südsudan und dem Jemen hungern oder stehen nach Angaben der Vereinten Nationen vor dem Hungertod. Damit droht eine der größten Dürre-Katastrophen seit Jahrzehnten. Die Kindernothilfe unterstützt den dramatischen Appell von UN-Generalsekretär Antonio Guterres an die internationale Gemeinschaft, Hilfsmaßnahmen auszuweiten, um die Hungerkatastrophe abzuwenden, und startet Soforthilfemaßnahmen in den betroffenen Regionen.

„Aufgrund der andauernden Dürre im Osten Afrikas verdorren Pflanzen, Ernten bleiben aus und Tiere verhungern. Hunderttausende Kinder sind mangelernährt. Der Hunger schwächt die Körper von Kindern enorm, und sie haben keine Kraft mehr, gegen einfache Krankheiten anzukämpfen“, sagt Gesa Schulte, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Luxembourg. „Altersgerechte Nahrung, sauberes Wasser und Hygienemaßnahmen sind jetzt lebenswichtig.“

Schätzungen zufolge leiden momentan allein in Somalia etwa 185.000 Mädchen und Jungen unter akuter Unterernährung. Auch 5,6 Millionen Menschen aus den Teilen Äthiopiens, die erst im vergangenen Jahr von einer der schlimmsten Dürren überhaupt betroffen waren, sind momentan auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Lebensgrundlage vieler Menschen ist bedroht, dadurch ziehen immer mehr Familien aus den jetzt schon vom Hunger betroffenen Gebieten in Regionen mit einer vermeintlich besseren Ernährungssituation.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort hat die Kindernothilfe Soforthilfemaßnahmen in die Wege geleitet: In den betroffenen Regionen werden Nahrungsmittel verteilt, schwangere Frauen und mangelernährte Kinder erhalten hochkalorische Mahlzeiten. So hat die Kindernothilfe zum Beispiel mit ihrem Partner in Somaliland mit Schulspeisungen und Wasserversorgung begonnen.

So helfen wir konkret:

  • rund 600 Menschen und 10 Schulen erhalten lebensnotwendiges Trinkwasser. Die Wassertrucks sind unermüdlich im Einsatz, um das Wasser in die betroffenen Regionen zu bringen.
  • Nahrungsmittel werden an bedürftige Familien verteilt.
  • In Schulen sorgen wir für die Ernährung der Kinder, damit sie für die anhaltende Katastrophe gestärkt sind.
  • Hygienemaßnahmen sind jetzt überlebenswichtig! Vor allem für die unterernährten Kinder sind Cholera und andere Infektionen lebensbedrohlich. In Hygieneschulungen zeigen wir den Menschen, wie sie sich und ihre Kinder vor einer Ansteckung schützen können.

Um diese Hilfe zu leisten, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

  • 30 Euro genügen für 100 Tagesrationen Trinkwasser
  • 95 Euro sichern die Ernährung für eine sechsköpfige Familie für 1 Monat
  • 119 Euro sind nötig für eine überlebenswichtige Hygieneschulung in 1 Dorf

Bitte helfen Sie jetzt mit einer Spende!

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