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Foto: Jakob Studnar

Kenia: Bildung für armutsbetroffene Mädchen

In Kenia lebt mehr als ein Drittel der Bevölkerung in extremer Armut, viele Eltern können die Schulbildung ihrer Kinder nicht bezahlen. Vor allem die Bildungssituation für Mädchen ist prekär – ihr Bildungsstand liegt deutlich hinter dem der Jungen. Oft ist Bildung aber die einzige Chance auf ein besseres Leben. Unser Projekt finanziert begabten Schülerinnen aus dem ganzen Land eine hochwertige Bildung an der Mädchenschule Starehe Girls‘ Centre, damit sie später an einer Universität studieren können. Ihre Spende hilft! Mit einer Patenschaft ermöglichen Sie finanziell benachteiligten Mädchen einen Schulbesuch und schenken ihnen eine Zukunft ohne Armut.

Großer Reichtum und extreme Armut in Kenia

Mädchen vor ihrer Behausung
Mädchen haben oft keine Chance auf Bildung

Kenia – das ist ein politisch stabiles Land mit einem starken ökonomischen Wachstum. Es wird oft als treibende Wirtschaftskraft in Ostafrika bezeichnet, in der Region ist es das Land mit dem höchsten Human Development Index. Doch der Wohlstand ist extrem ungleich verteilt: Korruption ist weit verbreitet und zählt zu den größten Problemen in Kenia. Vom anhaltenden Wirtschaftswachstum profitiert deshalb nur eine kleine Schicht von Superreichen, während knapp 36 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt und täglich weniger als 1,65 Euro zur Verfügung hat. Das reicht kaum zum Leben. Bis zu 4,3 Millionen Menschen in Kenia leiden jeden Tag Hunger.

Mädchen sind benachteiligt

Das hohe Maß an Ungleichheit in Kenia zeigt sich nicht nur im Einkommen, auch zwischen den Geschlechtern herrscht eine einseitige Benachteiligung. So besuchen Mädchen in Kenia oft wesentlich kürzer die Schule als Jungen. Bildung wird in dem ostafrikanischen Land zwar hoch angesehen und der achtjährige Grundschulbesuch an staatlichen Schulen ist kostenlos, doch die Schulmaterialien sind teuer – ohne sie ist ein Schulbesuch nicht möglich. Eltern können es sich oft nicht leisten, alle ihre Kinder in die Schule zu schicken. Gefördert werden dann eher Jungen.

Die Mädchen müssen stattdessen im Haushalt helfen, werden früh verheiratet und in vielen Fällen noch vor ihrem 18. Lebensjahr schwanger. Oft werden sie bereits als Kinder in die Rolle der Hausfrau gedrängt und in einen Armuts- und Abhängigkeitskreislauf hineingezogen, aus dem sie aus eigener Kraft nicht mehr herausfinden.

So hilft Ihre Patenschaft

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Mit Ihrer Unterstützung können die Mädchen eine Schule besuchen

Mit Ihrer Unterstützung setzen wir uns für mehr Bildungsgerechtigkeit in Kenia ein und ermöglichen finanziell benachteiligten Mädchen aus armen Familien den Schulbesuch!

Für Frauen und Mädchen ist Bildung der Schlüssel für eine bessere und machtvollere Stellung in der Gesellschaft, für Selbstbestimmung und ein Leben ohne Armut. In unserer Mädchenschule Starehe Girls‘ Centre fördern wir deshalb finanziell benachteiligte Schülerinnen aus dem ganzen Land. In dem Internat werden die Mädchen mit allem versorgt, was sie brauchen: Von Schulmaterialien über Kleidung und Ernährung bis zu medizinischer Versorgung. Die Schule wurde 2005 gegründet, seitdem ist sie stetig gewachsen. Derzeit besuchen 760 Schülerinnen im Alter von 13 bis 18 Jahren das Starehe Girls‘ Centre.

Eine Chance für Mädchen aus armen Verhältnissen 

Zwei Drittel der Schülerinnen werden aufgrund ihrer guten Leistung und Bedürftigkeitskriterien ausgewählt, das andere Drittel zahlt Studiengebühren. Bei der Aufnahme haben die Mädchen absoluten Vorrang, die aus sehr armen Verhältnissen kommen. Die Schülerinnen werden von gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern in ihrer schulischen Laufbahn eng begleitet und bei persönlichen oder schulischen Problemen unterstützt.

Das Starehe Girls‘ Centre verfolgt zudem ein besonderes Konzept, denn die Schülerinnen können durch eine Art parlamentarisches System das Management der Schule praktisch selbst tragen. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung zu äußern und Entscheidungen zu treffen – und sie machen die wichtige Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können. Nach Abschluss der Schulausbildung werden die meisten Schülerinnen eine staatliche Universität besuchen.

Helfen Sie jetzt mit einer Kinderpatenschaft!

Ihre Patenschaft macht einen Unterschied: Sie schenkt Mädchen in Kenia eine Perspektive und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 65331 Kinderpatenschaft mit Briefkontakt auf Englisch

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