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Junge im Kosovo (Foto: Kindernothilfe)

Die Armut ist gleich nebenan

Nur rund 1500 km Luftlinie von Luxemburg entfernt liegt Mitrovica. Die Stadt ist mit 70.000 Einwohnern die ärmste im Kosovo. Vor dem Kosovokrieg haben 25.000 Menschen in der lokalen Mine und angeschlossenen Industrie gearbeitet - heute sind nur noch 1500 im Bergbau tätig. 60 Prozent der Menschen in Mitrovica sind arbeitslos. Kinder, deren Eltern alleinstehend, arm oder arbeitslos sind, haben kaum eine Chance auf frühkindliche Förderung in einer Precoce oder Spielschule. Denn die Plätze in den staatlichen Kindergärten sind begrenzt und berufstätigen Eltern vorbehalten.

Unser Projekt hilft den Menschen vor Ort

Gemeinsam mit der Diakonie Kosova unterstützen wir die Einrichtung eines Kindergartens in der Region Mitrovica für 100 Kinder aus sozial schwachen Familien. Der Kindergarten wurde im März 2015 neu eröffnet und betreut zur Zeit 31 Kinder zwischen ein und sechs Jahren. Mittelfristig sollen 100 Plätze zur Verfügung stehen. Durch den Kindergarten erhalten die Kinder einen strukturierten Tagesablauf, regelmäßige, gesunde Mahlzeiten und frühkindliche Bildung. Hier werden auf spielerische Art und Weise geistige und motorische Fähigkeiten trainiert. Dies ist besonders wichtig für die Ausbildung der Lernfähigkeit. Denn Kinder mit Frühförderung zeigen bessere Leistungen, brechen seltener die Schule ab und finden sich besser im Arbeitsleben zurecht. Bei dem Projekt ist dem Lehrpersonal das soziale Lernen sowie die Vermittlung des Respektes und Schutzes der Umwelt wichtig. Ab 2,5 Jahren lernen die Kinder Deutsch. So sind die Kinder für den Besuch der staatlichen Grundschule gut gerüstet und haben später bessere Chancen, eine Ausbildung zu absolvieren und einem Beruf nachzugehen, der ihren Lebensunterhalt
sichert. Das Programm ist staatlich akkreditiert und steht auch Kindern mit Behinderung zur Verfügung.

Zur Einrichtung benötigt der Kindergarten €4000 um Küchengeräte, Teller, Tassen, Spielzeug und Lehrmaterialien anzuschaffen. Bitte helfen Sie uns dabei, die Menschen vor Ort zu unterstützen, so dass sie aus eigener Kraft der Armut entkommen können.

IMG_0335_Gruppe.jpgFamilie im Kosovo (Foto: Kindernothilfe)

Fallstudie Vlora (32) und Arjeta (4) aus Mitrovica

Vlora Ibrahimi ist alleinerziehend und arbeitslos. Ihre Tochter Arjeta wurde im Oktober 2011 geboren und wächst ohne Vater auf. Nachdem sich der Vater des Kindes von Vlora getrennt hatte, musste sie wieder zu ihren Eltern ziehen. Der Vater kümmert sich nicht um Arjeta und zahlt keinen Unterhalt. Vlora und Arjeta können nur durch die Hilfe der Großeltern überleben. Arjeta war bisher in keinem Kindergarten. Als Kind einer alleinerziehenden, arbeitslosen  Mutter hat sie keinen Anspruch auf einen staatlichen Kindergartenplatz. Der Kindergarten der Diakonie Kosova steht allen Kindern offen. Durch unser Programm hat Arjeta trotz der persönlichen Notlage ihrer Mutter die Chance, ihre Fähigkeiten altersgemäß zu entwickeln. Bitte helfen Sie, damit noch mehr Jungen und Mädchen diese Möglichkeit bekommen!

Helfen Sie jetzt!

Helfen Sie mit, unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende:

  • mit € 25 können wir für ein Kind eine Matratze für den Mittagsschlaf anschaffen
  • mit € 40 pro Kind können wir die Gesamteinrichtung inkl. Spielzeug finanzieren
  • € 180 benötigen wir für die Anschaffung von Lehrmaterialien für den Vorschulbereich

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt.-Nr. 4003AB 

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