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Junge trägt Kleinkind (Foto: Volkmann/Thüringer Allgemeine)

Malawi: Hilfe für Aidswaisen und Schutz vor Missbrauch

Mzimba-Distrikt/ Malawi: Wenn Eltern an Aids sterben, bleiben ihre Kinder oft ganz auf sich allein gestellt. Den Tod der Eltern selbst noch nicht überwunden, müssen die Älteren oft für ihre jüngeren Geschwister sorgen. Aufgrund der bitteren Armut in Malawi kämpfen die Verwandten meist selbst ums Überleben und sind durch die Aufnahme von Aidswaisen völlig überfordert.

Mit einer Infektionsrate von etwa 15% der Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren zählt Malawi zu den von HIV am schwersten betroffenen Ländern der Welt. Mehr als 500.000 Kinder haben einen oder beide Eltern durch Aids verloren. Viele dieser Kinder sind in Gefahr, vernachlässigt zu werden. Insbesondere Mädchen sind häufig körperlichem Missbrauch bzw. sexueller Gewalt ausgesetzt.

Unser Projekt gegen Ausgrenzung und Gewalt

Mit unserem Projekt helfen wir 6000 Kindern und Jugendlichen, die durch HIV/Aids hohen sozialen Risiken ausgesetzt sind und/oder aus Familien kommen, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen.

Dazu arbeiten wir auf lokaler Ebene mit den Gemeinden zusammen. Aufgrund der besonders hohen Zahl an Waisen und bedürftigen Kindern im Mzimba-Distrikt, haben die Gemeinden in den letzten Jahren bereits einige Community Based Care Centres (CBCC) aufgebaut, in denen diese Kinder regelmäßige Mahlzeiten und eine Basis-Gesundheitsversorgung erhalten.

Durch unser Projekt werden die 3-5 jährigen Waisen zusätzlich pädagogisch gefördert, so dass sie später gut für die Grundschule gerüstet sind. Daneben wird die Gemeinschaft mobilisiert, die Aktivitäten für Waisenkinder zu unterstützen: durch Beiträge zu den Mahlzeiten, Unterstützung beim Kochen sowie die bauliche Verbesserung der Kinderzentren.

Für bedürftige Schulkinder von 6-18 Jahren richten wir eine Nachmittagsbetreuung ein. So können die Kinder mit Freunden spielen und werden pädagogisch unterstützt, z.B. durch Hausaufgabenhilfe.

Mädchen sind besonders schutzbedürftig

In Clubs klären wir Mädchen in der Pubertät über ihre Rechte sowie über die Prävention von Aids, Teenagerschwangerschaften und Kinderheirat auf und ermutigen sie, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen.

Auch HIV-positive Jugendliche unterstützen wir mit unserem Projekt: Wir bauen Clubs auf, in denen sie sich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Die Jugendlichen werden medizinisch versorgt und psycho-sozial betreut, so dass sie lernen, wie sie verantwortlich mit ihrer Krankheit umgehen können.

Misshandelte Kinder brauchen Unterstützung

Körperliche Strafen, Ausbeutung oder Vernachlässigung von Kindern sind leider keine Seltenheit. Für Kinder, die Opfer von Misshandlungen geworden sind, erarbeiten Spezialisten einen individuellen Pflege- und Rehabilitationsplan. Gemeinsam mit den staatlichen Stellen arbeiten wir daran, solche Kinderrechtsverletzungen zur Anzeige zu bringen. So wollen wir die Fälle von Missbrauch reduzieren und die Familien befähigen, besser für sich und ihre Kinder zu sorgen.

Helfen Sie jetzt!

  • 34 € ermöglichen die medizinische und psycho-soziale Betreuung eines Kindes im Fall von Misshandlung.
  • Mit 60 € kann ein HIV-infizierter Jugendlicher in unserem Programm betreut werden
  • 15 € pro Monat ermöglichen, das Projekt dauerhaft durch eine Projektpatenschaft zu fördern.
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