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Daycare center in Guiuan (Foto: Kindernothilfe)

Armutsbekämpfung auf den Philippinen

Anfang November 2013 verwüstete der Taifun Haiyan mit Windgeschwindigkeiten von 235 km/h weite Landstriche der Philippinen. Die beiden Gemeinden Mercedes und Salcedo nahe der Stadt Guiuan waren davon stark betroffen. Der Taifun verursachte eine gewaltige Sturmflut – die Wasserwelle war in manchen Gebieten 7,5 Meter hoch. Die Region um die Stadt Guiuan mit rund 50.000 Einwohnern wurde als erste vom Taifun Haiyan getroffen und fast völlig dem Erdboden gleichgemacht.

Die Kindergärten (Day Care Center) wurden durch den Taifun stark verwüstet

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Bei den meisten Daycarecentren wurde die Decke zerstört

Wie Kristine Weyland von der Kindernothilfe Luxembourg bei Ihrem Besuch in der Region feststellte, befinden sich besonders die Day Care Center in einem desolaten Zustand und müssten dringend repariert werden. Zum Teil sind die Kindergärten in einem solch schlechten Zustand, dass sie gar nicht mehr benutzt werden können oder neu gebaut werden müssen. Diese Kinder sind in sehr kleinen, beengten Gebäuden untergebracht, die weder strukturell, sicherheitstechnisch, hygienisch noch optisch den Mindestkriterien eines Kindergartens entsprechen.

Bei den meisten reparaturbedürftigen Kindergärten sind die Dächer und Decken beschädigt oder ganz zerstört und nur provisorisch mit Plastikplanen abgedeckt. Meist fehlen Eingangstür und Fensterglas. Daneben wurde auch das gesamte Mobiliar sowie das Lehr- und Schulmaterial zerstört.

Unser Projekt: Bildung und Sicherheit für bedürftige Kinder

Ziel unseres Projektes ist die Reparatur bzw. der Neubau der sowie die Ausstattung der durch Taifun Haiyan beschädigten Kindergärten, so dass die Kinder vor künftigen Taifunen sicher sind und für den Besuch der staatlichen Grundschulen gut gerüstet sind.

Vor allem Kinder aus sozial benachteiligten, bildungsfernen Familien profitieren von dieser  systematischen Frühförderung im Kindergarten.

In den ländlichen Gebieten wie in Mercedes und Salcedo machen diese den überwiegenden Teil der Bevölkerung aus. Denn ihre Eltern leben vorangig von der Landwirtschaft und Fischerei ohne festes Einkommen.

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Kristine Weyland mit Kindern in einem fertiggestellten Kindergarten (Foto: Kindernothilfe)

Durch den regelmäßigen Besuch eines Kindergartens haben diese Kinder die Chance auf eine altersgerechte Förderung, die ihnen den weiteren Bildungsweg erleichtert.

Denn mit einem erfolgreichen Schulabschluss haben sie später bessere Chancen eine Ausbildung zu absolvieren und einem Beruf nachzugehen, der ihren Lebensunterhalt sichert.

Helfen Sie mit, unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende:

  • mit € 25 können wir geometrischen Formen, Buchstaben und Zahlen für alle Kinder anschaffen
  • mit € 41 können wir ein Puppenhauses mit Küchenspielzeug für eine Kindergruppe anschaffen
  • mit € 133 können wir einen Kindergarten mit Tischen für alle Kinder auszustatten.
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