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Foto: REUTERS/Hannah McKay

Bangladesch: Kindernothilfe startet Nothilfe für verfolgte Rohingya- Familien

(Luxemburg, 31.10.2017) Die Kindernothilfe unterstützt die geflüchteten Rohingya-Familien im Süden von Bangladesch. Viele der geflüchteten Familien kommen inzwischen nicht mehr in den Camps unter, sondern errichten ihre Unterkünfte dort, wo es vorübergehend möglich ist. Vor allem die Kinder brauchen sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel und medizinische Versorgung.

Unter den mehr als eine halbe Million Geflüchteten, die der Gewalt und dem Terror in Myanmar entkommen konnten, befinden sich schätzungsweise 60 Prozent Kinder und Jugendliche. Die Jungen und Mädchen sind teils schwer traumatisiert, viele haben brutale Gewalttaten miterlebt. Den Geflüchteten fehlt es an psychologischer Betreuung, an Nahrungsmitteln und sanitären Einrichtungen, für die die Kindernothilfe mit zwei lokalen Partnerorganisationen im Süden Bangladeschs sorgen will. Neben mehreren Kinderzentren, in denen die Mädchen und Jungen psychosozial betreut werden, werden auch Latrinen und Waschplätze gebaut.

Die verfolgten Rohingya erfahren im überforderten und bitterarmen Bangladesch wenig Unterstützung. Die Zustände in den Flüchtlingslagern gelten als chaotisch: Es drohen Cholera und andere Infektionen.

„Vor allem die Situation der unbegleiteten Kinder sorgt uns sehr“, so Patrick Reinert, Geschäftsführer der Kindernothilfe Luxembourg. „Hier setzt die Unterstützung der Kindernothilfe zuerst an – bei den verwundbarsten Mädchen und Jungen.“

Die Kindernothilfe Luxembourg bittet für die Soforthilfemaßnahmen um Spenden.
Stichwort: „Rohingya“ Spendenkonto LU50 0030 4812 1330 0000 bei der BGL BNP Paribas (BIC: BGLLLULL)

Kontakt:
Kristine Weyland, Kommunikation
Telefon: +352-2704-8777
Email: kristine.weyland@kindernothilfe.lu