Die Hälfte der rund 20 Millionen Einwohner in Malawi hat keinen unmittelbaren Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Toiletten. Katastrophale Zustände herrschen auch in den Schulen und Gemeindezentren unserer Projekt-Region. Nur 10% verfügen über sauberes Trinkwasser und ausreichende Toiletten. Sich während des Unterrichts mit sauberem Wasser zu erfrischen oder sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen - diese Möglichkeit haben die Schüler selten.
Für die Gesundheit der Menschen hat das schwere Folgen: Durch verschmutzte Wasserstellen, fehlende Toiletten und mangelnde Abwasserentsorgung leiden viele an Durchfall, Ruhr und Cholera. Jedes Jahr sterben tausende Kinder an den vermeidbaren Krankheiten. Viele Mädchen verpassen bis zu einer Woche Unterricht pro Monat, weil sie keine Binden während ihrer Menstruation zur Verfügung haben.
So hilft unser Projekt konkret:
Daneben bauen wir ausreichende Sanitäranlagen und Handwaschmöglichkeiten an 26 öffentlichen Schulen.
Schüler und Lehrer werden in die Gesundheitsvorsorge einbezogen, sogenannte Wash-Clubs sorgen für Aufklärung, Sensibilisierung und die Sicherstellung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene an den Schulen. Sensibilisierungsaktivitäten sorgen für Aufklärung über die Risiken mangelnder Hygiene.
Auch die Gemeinschaft wird mobilisiert, das Projekt zu unterstützen. Müttergruppen begleiten das Projekt und erhalten Trainings in der Herstellung von haltbaren, abwaschbaren Damenbinden, die aus lokal verfügbaren Ressourcen günstig hergestellt werden.
Regelmäßig zur Schule gehen, bessere Noten: Für die Kinder ist die neue, hygienische Umgebung ein Gewinn, sie werden nicht mehr so oft krank und können regelmäßig am Unterricht teilnehmen.
Projekt: 62294
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