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Laylas Geschichte

Layla und Stanley sind zwei von Abertausend Kindern, die aufgrund der Corona-Krise unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen. Anstatt für die Schule zu lernen, zertrümmern sie Tag für Tag Steine, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. 

Sambia – Jeden Nachmittag geht Layla (13 Jahre) in den nahegelegenen Steinbruch. Der Schweiß rinnt ihr in die Augen, wenn sie die schweren Brocken aus dem Fels schlägt, um sie anschließend mühsam zu zerkleinern. Einen ganzen Monat brauchen sie und ihr Vater, um zwei Lastwagenladungen an kleinen Steien herzustellen. Gerade mal 3,50 Euro bekommt Layla dafür im Monat. 

Weil viele Eltern ihre Familie nicht mehr ernähren können, müssen Kinder und Jugendliche wie Layla in Sambia unter oft ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen schuften: in Steinbrüchen oder auf Tabakplantagen. Seit Laylas Eltern ihren Job wegen Corona verloren haben, geht es der Familie noch schlechter. Mehr als eine warme Mahlzeit am Tag ist nicht drin. Früher konnte die 13-Jährige  nachmittags nach den Hausaufgaben mit Freundinnen spielen – jetzt schleppt sie Steine, um Geld zu verdienen. Masken und Desinfektionsmittel haben die Wenigsten.

„Oft bin ich in der Schule so müde, dass ich keine Kraft mehr zum Lernen habe. Meine Hände tun mir von der Arbeit weh. Ich hätte gerne mehr Zeit, um mich auf die Schule zu konzentrieren. Mein Traum wäre es, Krankenschwester zu werden. Aber wenn ich nicht mithelfe, Geld zu verdienen, dann haben wir nicht genug zu essen", sagt Layla. 

Layla im Steinbruch

So wie Layla und Stanley geht es aktuell vielen Kindern in Entwicklungsländern.

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Helfen Sie jetzt!

Mit Ihrer Unterstützung können wir ärmste Familien weltweit mit lebenswichtigen Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und Hygieneartikeln versorgen sowie Kinder vor Ausbeutung schützen. 

So helfen wir konkret

Ernährung: Um die schlimmste Not in den Flüchtlingslagern im Libanon zu lindern und die Menschen vor Ansteckungen zu schützen, verteilen wir Hygiene- und Lebensmittelkörbe an syrische Flüchtlingsfamilien. Die Lebensmittelkörbe enthalten u.a. Reis, Linsen, Kichererbsen, Spaghetti und Milch. 

Sauberes Wasser & Hygiene: Wir sorgen dafür, dass die Menschen unmittelbaren Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten und Seife zur Verfügung haben, um sich vor Infektionen zu schützen. In Sambia verbessern wir an 25 Schulen die Hygieneeinrichtungen und haben Seife, Desinfektionsmittel und Masken verteilt. Müttergruppen haben Stoff erhalten, um Schutzmasken nähen zu können. In Malawi errichten wir neue Bohrlöcher und installieren Toiletten sowie Handwaschmöglichkeiten an Schulen. Im Libanon verteilen wir in den Flüchtlingslagern Hygieneartikel wie Seife, Handschuhe und Chlor zur Desinfektion.

Bildung: Der Zugang zu Bildung ist wichtiger denn je. Unsere Partner sorgen dafür, dass die Kinder weiter lernen können. Im Libanon erhalten syrische Flüchtlingskinder digitale Lerneinheiten und psychosoziale Hilfe. Um während des Lockdowns möglichst vielen Kindern Bildung zu ermöglichen, haben wir zum Beispiel in Sambia 50 pädagogische Sendungen im Radio Power FM finanziert, die von Lehrern des Bildungsministeriums moderiert wurden. Inhalte waren u.a. Mathematik, Biologie, Physik, Englisch, Chemie und pädagogische Quizfragen.  

Schutz vor Gewalt und Frühverheiratung: In Notsituationen steigt die Gefahr von Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder. Die wirtschaftlichen Einbußen durch die Pandemie führen dazu, dass Eltern ihre Töchter früh verheiraten, damit sie Brautgeld erhalten. In Sambia nahm die Zahl der Teenagerschwangerschaften deutlich zu. Um dies zu verhindern, klären wir auf und unterstützen besonders bedürftige Familien mit Saatgut und Tieren zur Aufzucht. Wir beraten Mädchen, die ungewollt schwanger geworden sind und leisten Hilfe bei der Reintegration in die Schule.

So wirkt ihre Spende

  • 32 Euro reichen, um 5 Schulen mit Seife und Handdesinfektionsmittel für einen Monat auszustatten.
  • 60 Euro versorgen eine Flüchtlingsfamilie im Libanon einen Monat lang mit Lebensmitteln.
  • 75 Euro benötigen wir für die Tür-zu-Tür-Sensibilisierung pro Monat, um Frühverheiratungen in Sambia zu bekämpfen.

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